Gedanken. Oder: Diese eine Frage.

Es ist ein regnerischer Tag heute.
Ich bin im Märchenzoo, mein Hund Emil liegt unter dem Tisch auf seiner Decke und er döst. Ihm gegenüber, auf zwei Korbstühlen, haben sich Kitty und Lilly – die beiden Katzendamen des Märchenzoos – eingerollt und schlafen. Das einzige Geräusch, das gerade zu hören ist, ist der Anschlag der Laptoptastatur.

Es geht mir gut.

So sehr ich gestern den Trubel und die netten Gespräche genossen habe, so sehr genieße ich gerade die Stimmung eines regnerischen Tages. Ich liebe es, raus aus dem Alltag zu sein. Das geht kaum besser als hier, an diesem wundervollen Ort im Wald.

Meine Gedanken schweifen. Und wieder stelle ich mir diese eine Frage:

Glauben Männer wirklich, dass man sie nicht sieht, wenn sie sich an den Wegesrand stellen, um zu pinkeln?

Ernsthaft. Diese Frage stelle ich mir oft. Immer dann, wenn ich im Auto sitze und einen Mann sehe, der sich mal eben schnell an einen Baum oder ans Gebüsch stellt, an seiner Hose rumnestelt und dann Baum oder Gebüsch gießt. Ich bin dann immer versucht zu hupen. Aber das würde er vermutlich nicht auf sich beziehen.
Es kann ihn ja schließlich keiner sehen.

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