Wirklich. Das wär ich. Eine gute Krabbenpulerin. Aber von vorne…
Wäre es nach mir gegangen: Ich wär Sonntag schon wieder im Gärtchen gewesen. Meine Beine und ihre Muskeln dachten sich aber: Nö. Wirklich nicht. Und dann war Ostern. Und wieder arbeiten. Und Hundeplatz. Und … dann aber Donnerstag. Pünktlich um 14 Uhr war meine Garten- und Pflanzenexpertin im Gärtchen.
Bevor es losgehen konnte, musste der Neuling den Garten erstmal inspizieren. Mein Hund. Das Emil-Tier.
Kurz nen Überblick verschafft und schon gab er alles, uns zu helfen.

Ab ins Beet. Oder in das, was mal das Beet werden soll. Also alles. Fast.
Huuuh. Brennnesselwurzeln sind wirklich verdammt tief in der Erde … und so ne Rasenschicht ist auch nicht zu verachten. Eine Chance hatten Brennnesseln und Rasen dennoch nicht. Den Spaten in die Erde gerammt. Gefühlte Tonnen Erde hochgehebelt. Hingehockt. Krabben gepult. Wurzeln. Ich meine Wurzeln. Die Erdklumpen fein säuberlich von Wurzelwerk befreien. Drei Stunden lang.
Dass meine Mutter und ich nicht auf die sieben Stunden Gartenarbeit wie vergangenen Samstag kommen, wusste ich schon morgens. Als mein Wecker wieder um kurz vor vier ging. Nach der Frühschicht in den Garten und körperlich asten. Absehbar, dass ich da keine sieben Stunden durchziehe. Trotzdem haben wir wieder einiges weggearbeitet. Und dabei viel gelacht. Oft über Herrn Hund, der nicht müde wurde zu buddeln. Auch im frisch umgepflügten Bereich. 
Wir haben übrigens bei bestem Wetterchen im Garten gerödelt. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten. Und als ich wieder oben in der Wohnung war sah ich: Drei Stunden in der Sonne arbeiten und ich hab Farbe angenommen.
Leider ließ sie sich mit Seife wieder abwaschen.
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