Wir sind wieder zusammen. Es war nur eine Trennung auf Zeit.
Hui. Aber: Whoop. Hat ganz gut geklappt.
Die Redaktion, in der ich arbeite, liegt in der dritten Etage. Es gibt ein Treppenhaus mit elendig vielen Stufen. Und es gibt einen ziemlich langsamen Aufzug. Und es gibt mich. Zu faul für die Treppen und manchmal zu ungeduldig für den Aufzug. Das hatte zur Folge, dass mein Handy und ich ein paar Stunden getrennt voneinander waren. Trennung auf Zeit. Als ich nämlich mit Hundetier und Hundetierkühlmatte am Auto ankam merkte ich: „Da fehlt was.“ In die rechte Jackentasche geguckt. In die linke gespingst. Nix. „Verdammt. Das Handy liegt noch oben auf dem Schreibtisch“ schoss es mir durch den Kopf. Und dann blitzen die Möglichkeiten hinterher. Mit Sack und Pack zurück. Auf den Aufzug warten. Den Kollegen wieder Hallo sagen. Wieder mit Sack und Pack und Emil und Handy wieder zurück zum Auto. Oder: Hey. Ich bin erwachsen und auch gar nicht soooo süchtig nach dem Handy. Und Facebook. Und meinem Block. Und Mails. Und Whatsapp.
Hört ihr mich schallend lachen? Natürlich bin ich süchtig nach meinem Handy, bzw der vielen Kommunikationswege auf ihm. Aber gestern zuckte dann noch ein Gedanke durch meinen Kopf. „Ach scheiss doch drauf. Morgen reicht.“
Hah. Und dieser Gedanke hat gewonnen.
Ich habe es überlebt.
Überstanden.
Aber heute ist´s schön, es wieder zu haben.
Und über die Zettel meiner Kollegin musste ich heute früh doch sehr schmunzeln.
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